Freitod - Weblog zum Selbstmord
[mit unsäglich origineller GIF-Animation]
 


Alexandre Cazes

Apperent suicide and background:
Shut down of dark net marketplace Alpha Bay e.a.:

"AlphaBay’s servers were seized with the help of authorities in Thailand, Lithuania, Canada, Britain and France. The operation included the arrest of suspected AlphaBay founder Alexandre Cazes on 5 July, a Canadian citizen detained on behalf of the US in Thailand.

Cazes, 25, apparently took his life a week later while in Thai custody, the justice department said. He faced charges relating to narcotics distribution, identity theft, money laundering and related crimes..."

Samuel Gibbs and Lois Beckett - the guardian.com.

Und hier die Zusammenfassung mit Erklärungen und weiteren Links bei Spiegel-online.de (Markus Böhm, AFP).


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Priklopil auf japanisch?

"Die Jugendliche war nach der Schule verschleppt und dann versteckt worden. Als der Entführer nach seinem Examen umziehen wollte, nutze das Mädchen die Chance und entkam [...] Der heute 23-jährige Verdächtige wurde wenige Stunden nach der Flucht des Mädchens blutüberströmt auf einer Straße in der Präfektur Shizuoka westlich von Tokio gefunden, wie ein Polizeisprecher sagte. Er soll demnach versucht haben, sich das Leben zu nehmen. " (Tagesspiegel/AFP)

Nicht nur das, sondern auch Details erinnern an das Drama von Natascha Kampusch.


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Michael Schumachers Krankenakte

"Rega-Kader erhängt sich in Zürcher Zelle"
titelt dazu der Schweizer Blick
.



"Uwe Böhnhardt und Uwe Mundloch, die beiden mutmaßlichen Serienmörder der rechtsextremistischen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“, haben sich am 4. November das Leben genommen, weil ihr Wohnmobil von der Polizei umstellt und eine Flucht dadurch unmöglich war."

Claus-Peter Müller für faz.net


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Der Fall "Anne H."

- der Täter richtet sich selbst.

"... Ungewöhnlich am Fall Anne H. war auch das riesige Medieninteresse, angeheizt durch eine beispiellose Such-Aktion des Arbeitgebers der Mutter im Internet. Schnell wurde der Verdacht laut, der Fall Anne sei nichts anderes als eine geschickte Werbekampagne. ..."

(Lübecker Nachrichten, 02.07.2010)


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Peitschenhiebe wegen versuchten Selbstmords

Nach islamischem Recht steht Selbstmord in Saudi-Arabien unter Strafe. Deshalb wird nun ein Mann nach mehreren Selbsttötungsversuchen ausgepeitscht und eingesperrt. Psychologische Hilfe gab es keine. In Saudi-Arabien soll ein Mann ausgepeitscht werden, weil er mehrfach vergeblich versucht hatte, sich das Leben zu nehmen. Der verzweifelte Inder wurde von einem Gericht in der Stadt Dschidda zu zwei Monaten Haft und 50 Peitschenhieben verurteilt. Die Zeitung "Saudi Gazette" berichtete am Donnerstag, gegen das Urteil sei kein Einspruch möglich. Die Zeitung zitierte einen saudischen Rechtsberater, der das Urteil scharf kritisierte: "Der Mann sollte zuerst von einem Psychiater Hilfe erhalten, damit er sein Problem lösen kann. Wenn man ihn dagegen vor Gericht stellt und ins Gefängnis steckt, dann wird für ihn doch alles noch schlimmer." In Saudi-Arabien orientiert sich die Justiz am islamischen Recht (Quelle: dpa)


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"Ein argentinischer Expolizist hat sich bei einem Liveinterview im Fernsehen das Leben genommen. ...

Während Polizisten gerade sein Haus in Tucumán umzingelten, gab Mario Ferreyra einem Fernsehteam ein Interview. Der 63-Jährige, der sich in der Öffentlichkeit stets als Mann der eisernen Faust präsentierte, war umgeben von seiner Familie und beteuerte vor der Kamera seine Unschuld. Dann rief er seiner Frau plötzlich ein Abschiedswort zu, zog eine Pistole und schoss sich in den Kopf.

Ferreyra sollte wegen seiner Rolle in einem geheimen Folterzentrum während der Diktatur zwischen 1976 und 1983 festgenommen werden. ..."


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Der Buddha von Wuppertal

Ein 23-jähriger Wuppertaler hat mit der Todessehnsucht vieler Menschen ein lukratives Geschäft gemacht – und den Tod von sechs Menschen zu verantworten. Er verkaufte ihnen lebensgefährliche Medikamente über das Internet. Der Mann hatte sich unter dem Namen "Buddha" in Gesprächsforen für Selbstmörder eingelinkt. Dabei gab er sich teils als Medizinstudent, teils als Selbstmord- Williger aus und bot ein buchstäblich todsicheres Mittel an. 20 Mal soll der Angeklagte Päckchen mit Anti- Epileptika und starken Beruhigungspillen verschickt haben - für 200 bis 1500 Euro pro Portion. Sechs Empfänger nahmen sich mit den Arzneimitteln das Leben. Für die Justiz sei der Fall nicht unproblematisch, da weder Selbsttötung noch die Beihilfe dazu in Deutschland strafbar seien, erläuterte Grevener. Trotz der sechs Todesopfer könne der Angeklagte daher nicht wegen eines Kapitaldelikts verurteilt werden. [X]


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Natascha Kampusch

"Wien - Am Nachmittag habe sich eine junge Frau gemeldet, die behauptet habe, sie sei Natascha Kampusch. Der mutmaßliche Entführer, ein 44-jähriger Elektrotechniker, beging am Abend Selbstmord, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Polizei meldete. ..."


 

Geklaut beim Salbader
Geklaut beim Salbader

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Das Weblog Freitod definiert schon mit seinem Namen das Thema, das es enthält: Aspekte des Suizids sollen in gesellschaftlicher, kultureller und wissenschaftlicher Hinsicht erörtert werden. Freitod ist ein kollaboratives Weblog, das allen registrierten Antville-Usern ermöglicht, sich zu beteiligen, indem sie entweder Einträge verfassen oder Kommentare zu den Einträgen schreiben können. Abgrenzend sei gesagt, dass nicht um Sinn und Daseinsberechtigung des Freitodes diskutiert werden soll und dass es sich auch nicht um ein Selbshilfeforum für Gefährdete oder betroffene Angehörigen handelt.

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