Freitod - Weblog zum Selbstmord
[mit unsäglich origineller GIF-Animation]
 


Minimum

Ich rette jeden Tag ein Leben. Meines.



Sascha Lewandowski

Trainer.


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Psilocybin

ist nicht nur ein wesentlicher Wirkstoff von
"Magic Mushrooms", also psychedelisch wirkenden Pilzen, sondern aktuell auch der Ausgangspunkt verschiedener Forschungsprojekte zur Gehirnstruktur und seiner Netzwerkarbeit.

Unter dem Titel "Homological scaffolds of brain functional networks" wurde dazu nun das Ergebnis einer aktuellen Studie veröffentlicht.

Medizinischer Hintergrund ist allerdings ein neuer Ansatz zur Angst- und Depressionsbekämpfung, der seit einigen Jahren vermutet wird, und zunächst vor allem Krebspatienten unterstützen soll.

Die Studie fand in Großbritannien breite Beachtung, offenbar jedoch bislang kaum in Deutschland, obgleich die Ansätze vielversprechend sind (soweit kontrollierte klinische Verabreichung und keine Selbstmedikation erfolgt).
(Über den ganz ähnlichen Ansatz einer Studie der New York University wird hier berichtet.)

Robin Carhart-Harris, PhD, einer der forschenden Wissenschaftler und Mitautor der Studie, erläutert sie selbst und ausführlich hier:

Robin Carhart-Harris PhD - Neuroimaging Studies with Psilocybin and MDMA from Stichting OPEN on Vimeo.


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Ein schwarzer Hund als Depressionssymbol

"Mein schwarzer Hund - wie ich meine Depression an die Leine legte" (Rezension für die FAZ, Eberhard Rathgeb (2008) und "Mit dem schwarzen Hund leben" (hier die illustrative Brigitte-Werbung) sind zwei Bildergeschichten, mit denen der Autor und Illustrator Matthew Johnstone aus der Not eine Tugend machte, nämlich sein Leben mit Depressionen allgemeinverständlich für selbst Betroffene wie Angehörige in Bilder fasst (und damit vermutlich zugleich inzwischen seinen Lebensunterhalt sichert).
Sie geben eine erste Beschreibung der Krankheit, in der sich Betroffene regelmäßig unmittelbar wiederfinden, und im zweiten Büchlein auch für Angehörige ihr Leben mit der fremden "Depression" spürbar und (be-)greifbar wird. Mehr ist es nicht, aber auch nicht weniger.

Der erste Band ist nun als Filmchen gepackt auf dem Youtube-Kanal von Freunde fürs Leben zu sehen:


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Angstbewältigung einmal anders:

"Und wenn es ganz schlimm wird, dann denke ich: Da läuft etwas in dir ab, was absolut physisch ist - und du lässt dich davon so fertigmachen. Das ist eigentlich meine beste Hilfe..."

Herbert Feuerstein im Interview mit Stefan Kuzmany für Spiegel-online.de.


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"Ich bin zwar nicht suizidal..."

aber depressiv, offensichtlich.

[Blogpost]


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"Calling All Sad Clowns"

David Weigel über Depressionen, ihren Charakter und seinen Weg sie los zu werden;

via philoblog, Björn Haferkamp.


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Thaddäus Troll (1914-1980)

Schwäbische Schriftstellerinstitution.



Andreas Biermann

"Rote Karte Depression" - Fakt - Gedenken und Kritik.


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Mad World

aus erster Hand.


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Weihnachtsgeschichte


"Der Abend, an dem die Traurigkeit explodierte"
von Eberhard Rathgeb für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.



Karel Svoboda,

bekannt geworden u.a. als Komponist der Biene Maja, Wickie und Pan Tau ...: Ungewöhnliche Einblicke in ein Seelenleben durch seine Frau.


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Tiefenhirnstimulation

"Mit Elektroden ins Gehirn: Das Experimentieren an Psychiatriepatienten geht weiter - erfolgreich, wie auf dem AAAS-Kongress in Washington jetzt gezeigt werden sollte.

[...] zwei der zwanzig Patienten hätten Suizid begangen. Ein Zusammenhang zwischen Therapie und den Selbsttötungen sei aber nicht nachweisbar gewesen."

Julia Völker für die FAZ online.


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Geklaut beim Salbader
Geklaut beim Salbader

Hinweis in eigener Sache
Das Weblog Freitod definiert schon mit seinem Namen das Thema, das es enthält: Aspekte des Suizids sollen in gesellschaftlicher, kultureller und wissenschaftlicher Hinsicht erörtert werden. Freitod ist ein kollaboratives Weblog, das allen registrierten Antville-Usern ermöglicht, sich zu beteiligen, indem sie entweder Einträge verfassen oder Kommentare zu den Einträgen schreiben können. Abgrenzend sei gesagt, dass nicht um Sinn und Daseinsberechtigung des Freitodes diskutiert werden soll und dass es sich auch nicht um ein Selbshilfeforum für Gefährdete oder betroffene Angehörigen handelt.

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Zuletzt aktualisiert: 23.03.2017, 23:07 Uhr
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