Freitod - Weblog zum Selbstmord
[mit unsäglich origineller GIF-Animation]
 


Suizidprophylaxe durch intelligente Waffentechnik

oder besser zusammengefasst: bittere Versäumnisse, die Suizide unter Jugendlichen (in den USA) immer noch vereinfachen:

"Far more gun deaths are a result of suicide and accidental shootings, many of which could be prevented via the use of such innovations as biometric or RFID-enabled trigger locks that would stop a kid from killing him or herself with a parent's gun.

The stats:

In 2015, the CDC reports that 566 Americans under the age of 18 committed suicide via firearm, while there were another 1,034 by those between 18 and 21. It is vital to note that firearm usage is an extremely effective means of "succeeding" in a suicide attempt, and that Harvard research shows that 90% of those "who attempt suicide and survive will not go on to die by suicide at a later date." "

Dan Primack, axios.com.


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Prävention ist möglich

Über Suizidprävention gelesen, ein auch mit konkreten Fakten und Hinweisen gespickter längerer Blogbeitrag einer selbst Betroffenen. Alle 52 Minuten nimmt sich in Deutschland ein Mensch selbst das Leben. Im Jahr 2013 hatten Sachsen-Anhalt und Sachsen die höchste Suizidziffer, Berlin und Nordrhein-Westphalen die Niedrigste.


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10. September

"Welttag der Suizidprävention".



The Suicide Catcher

"In the rapidly modernizing, constantly churning city of Nanjing, China, there is a legendary bridge, four miles long, where day after day, week after week, the desperate and melancholy and tormented come to end their lives. Most end up in the Yangtze River, 130 feet below.

But some do not meet their maker. They meet someone else. They are pulled back from the brink—sometimes violently—by an odd and unlikely angel."

Eine Reportage von Michael Paterniti für das GQ-Magazin über das ungewöhnliche, aber eindrucksvolle Engagement des Mr. Chen.


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Fernhalten.

Willkommen im Affenhaus.


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Frühwarnsystem

Heikles Feld (mp3): Internationale Studien zeigen: Die Selbstmordrate liegt bei Studierenden um einiges höher als bei Altersgenossen, die nicht studieren. Die psychotherapeutische Beratungsstelle der Uni Würzburg schult Tutoren und Hausmeister in den Wohnheimen mit einem speziellen Suizid-Präventionstraining.


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Suizid-Pakte

Suicide pacts (übrigens findet sich in der Wikipedia gleich eine ganze Kategorie zu Suiziden) zu ergooglen lohnt sich allemal. Die Zahl dieser Vereinbarungen soll laut BBC nämlich steigen.


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Alternative Ansichten zur Suizidprophylaxe

dghs.de: "Ein bei aller lebensorientierten Hilfsbereitschaft gleichzeitiges Tolerieren des Suizidwunsches u n d das Offenhalten und Gewähren des Bilanz-Suizides (Sowohl-als-auch-Haltung) wirken suizidprophylaktisch."

exit.ch: "Grundmaxime bleibt immer die Achtung des Selbstbestimmungsrechts der urteilsfähigen Person."

Diese Ansichten dürfen durchaus im Kontext des Beitrags hierunter (37 Grad - Menschen hautnah) gesehen werden.


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so geht internetz auch

massenselbstmord am valentinstag
Die Absprache sei gewesen, dass sich die Selbstmordwilligen am kommenden Montag alle gleichzeitig einloggen und dann Selbstmord begehen.


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Das Selbstmorddorf in Japan

Der Küstenort Tojinbo hat in Japan traurige Berühmtheit erlangt. Dort gibt es jedes Jahr bis zu 90 Selbstmorde. Der pensionierte Polizist Yukio Shige geht jeden Abend in den Klippen auf Patrouille und versucht Menschen vom Sprung abzuhalten. 46 Mal ist ihm das in diesem Jahr schon gelungen. Insgesamt brachten sich in Japan im letzten Jahr mehr als 34.400 Menschen um - so viele wie in keinem anderen Industrieland. Er steht an der letzten Verteidigungslinie des Lebens. So nennt Yukio Shige selbst die steilen Klippen von Tojinbo. Bis zu 90 Menschen im Jahr versuchen sich hier durch einen Sturz in die Tiefe umzubringen, weil sie depressiv sind, arbeitslos oder aus anderen Gründen verzweifelt. Etwa 30 sterben dabei, die anderen überleben oft schwer verletzt. [Weiter]


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Weniger drin, weniger dran

Seit frei zugängliche Schmerzmittel in Großbritannien in kleineren Packungen verkauft werden müssen, ist die Zahl der Selbstmorde durch solche Medikamente dort um fast ein Viertel gesunken. Nach einer im "British Medical Journal" veröffentlichten Studie gab es seit einer entsprechenden Gesetzesänderung vor sechs Jahren deutlich weniger Fälle von Überdosen. Dadurch sei auch die Zahl der Lebervergiftungen und der dadurch notwendigen Lebertransplantationen um rund 30 Prozent gefallen, berichtete das Fachblatt am Freitag in London. 1998 hatte die britische Regierung ein Gesetz erlassen, das den Verkauf von Schmerzmitteln einschränkte. So darf ein Händler solche Medikamente nur noch in begrenzten Mengen pro Kunde verkaufen. Zwar könne das Gesetz suizidgefährdete Menschen nicht davon abhalten, sich größere Mengen Schmerzmittel bei verschiedenen Händlern zu beschaffen. Häufig würden Überdosen aber spontan eingenommen, und Patienten griffen zu Tabletten, die sie ohnehin zu Hause hätten, heißt es in dem Bericht. Solche Selbsttötungsversuche könnten durch die kleineren Packungsgrößen zum Teil verhindert werden. [X]


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Selbstmord mit 10 Fingern

Ich habe mal etwas in Archiven gekramt und ältere Artikel gefunden, z.B.: Über den schleichenden Selbstmord in den reichen Ländern durch Freßsucht und Überernährung. Selbstmord mit Messer und Gabel... [Weiter]


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In letzter Minute

Gerade noch rechtzeitig hat die Aachener Polizei den Selbstmord eines 45-Jährigen verhindern können. Zuvor hatte der Mann seine Selbsttötung mit einer SMS an seine Frau angekündigt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Eine Streifenwagenbesatzung entdeckte den Wagen des Mannes auf einem Waldparkplatz. Bei der anschließenden Durchsuchung des Waldstücks wurde der Aachener auf einem Hochsitz gefunden. Dort hatte er sich bereits ein Seil um den Hals gebunden. Den Polizeibeamten konnten den Mann von seinem Vorhaben abbringen. Er wurde in eine Klinik gebracht. [Quelle]


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Geklaut beim Salbader
Geklaut beim Salbader

Hinweis in eigener Sache
Das Weblog Freitod definiert schon mit seinem Namen das Thema, das es enthält: Aspekte des Suizids sollen in gesellschaftlicher, kultureller und wissenschaftlicher Hinsicht erörtert werden. Freitod ist ein kollaboratives Weblog, das allen registrierten Antville-Usern ermöglicht, sich zu beteiligen, indem sie entweder Einträge verfassen oder Kommentare zu den Einträgen schreiben können. Abgrenzend sei gesagt, dass nicht um Sinn und Daseinsberechtigung des Freitodes diskutiert werden soll und dass es sich auch nicht um ein Selbshilfeforum für Gefährdete oder betroffene Angehörigen handelt.

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