Freitod - Weblog zum Selbstmord
[mit unsäglich origineller GIF-Animation]
 


Impressum / Hinweis in eigener Sache

"Das Weblog Freitod definiert schon mit seinem Namen das Thema, das es enthält: Aspekte des Suizids sollen in gesellschaftlicher, kultureller und wissenschaftlicher Hinsicht erörtert werden. Freitod ist ein kollaboratives Weblog, das allen registrierten Antville-Usern ermöglicht, sich zu beteiligen, indem sie entweder Einträge verfassen oder Kommentare zu den Einträgen schreiben können. Abgrenzend sei gesagt, dass nicht um Sinn und Daseinsberechtigung des Freitodes diskutiert werden soll und dass es sich auch nicht um ein Selbshilfeforum für Gefährdete oder betroffene Angehörigen handelt."

Sollte es bei dieser Zielsetzung oder Verfahrensweise Probleme geben, Ihres Erachtens Grenzen unzulässig überschritten oder Rechte, insbesondere Persönlichkeitsrechte nicht hinreichend respektiert werden, hinterlassen Sie bitte hier einen Kommentar. (Die Registrierung hierfür bedarf lediglich der Auswahl eines Namens und der Angabe einer Email-Adresse und keiner weiterer persönlicher Daten - es wäre hilfreich, wenn man Sie hierüber erreichen kann.) Hilfsweise können Sie sich auch an den Webmaster von Antville selbst wenden, der erforderlichenfalls zweckdienliche Maßnahmen vermittelt oder notfalls selbst ergreift.

Das Weblog wird insoweit "moderiert", also erforderlichenfalls hier auch ordnend eingegriffen.


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Layout

Ich blicke bei dem komplexen Umgang mit dem Layout der Antville-Blogs, wie mehrmals gesagt, nicht durch. Deshalb würde ich es gerne vollständig zurücksetzen, wodurch jedoch jede Einstellung zunicht gemacht würde. Spricht etwas dagegen? Oder besitzt jemand der Besucher die Fähigkeit, am Layout so herumzuschrauben, daß Datum und Tagesangabe ordentlich erscheinen?



ICH

Ich bin leer,
das leben rollt mir langsam und in tränen die wangen runter. gelähmt wie ein schwarzes loch warte ich, dass mir was passiert, aber es geschieht nichts. ich bleib einfach nur leer und hohl. niemand sieht es niemand will es sehen. laut schweig ich, doch das schweigen kann niemand hören. zerfleischen möcht ich mich um meine eigene wärme zu finden. denn jetzt ist mir kalt; in der nacht und am tag.

die lebenslust wohnt zur untermiete und wir kennen uns nicht gut. es gab keinen gute nachbarnkuchen oder sowas. manchmal sehen wir uns noch wenn ich den müll rausbringen muss, aber meistens habe ich keine lust dazu.


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Nach dem Selbstmordversuch

Man hat ihn also hinter sich. Den Suizidversuch. Es hat nich geklappt. Spital, geschlossenen Psychiatrie, offene Psychotheraphie (insgesamt 6 Monate).

Euphorie: Ein neues Leben. Ein neues ich. Neuanfang. Ganz von vorne. Neuer guter Job, neue WG, neuer Beziehung zu einem Mann. Dann: Ernütchterung. Einsamkeit Man kann die dunkle Seite nicht wegtheapieren. Auch nicht mit Effexor und Remeron. Sie bleibt. Und sie hat einen Ursprung. Einsamkeit.

Sie bleibt. Und die Verehrung für die grossen Schriftstellerinen, die den Tod wählten: Sylvia Plath, Ingeborg Bachmnann, Virginia Woolf.
Sie sind die Soulsisters, die die Einsamkeit lindern.

Ich werde wieder verlassen werden. Auch von ihm. Vovor man Angst hat, das tritt auch ein. Oder wie Plath es sagte: I invented her. Vielleicht habe ich aber auch so Angst, weil ich weiss, dass wir nicht zusammen passen. Aber ich kann selber die Beziehung nicht beenden, da ich so Angst habe vor der Einsamkeit und deswegen also unfrei bin. Unfrei. Etwas schreckliches.

Ich werde wieder einen Job im Ausland annehmen und viel arbeiten. Aber ich könnte gehen. Gerade jetzt. Tue es nicht, weil es keine Rolle mehr spielt.



Anregung

Da dieses Blog offensichtlich gelegentlich als Forum mißverstanden wird, möchte ich anregen, diesen Hinweis an etwas prominenterer Stelle, z. B. am Seiten-/Bloganfang, zu plazieren. Die meisten Leser finden offensichtlich über Suchmaschinen hierhin und sehen ihn dann nicht.



In eigener Sache

Dieses Weblog ist kein Forum für Suizidale. Postings, in denen die eigene Lebensmüdigkeit herausgestellt wird, werden umstandslos gelöscht.

Thematisch passend auch: Suizid-Foren im Internet. Eine neue Kultgefahr? Von Solveig Prass



ohne Titel

eines morgens wachst du auf .. und du stelltst fest, daß dir diese welt nichts neues mehr bieten kann -

du hoffst, wünschst ... - all dein denken, all dein wünschen bleibt, wie erwartet, erfolglos.

dann, irgendwie, irgendwann, merkst du: pointless. zwecklos. du magst nicht gehen, all deine hoffnung rezitierst du; doch weder die vergangenheit, noch die gegenwart, gescheige denn die zukunft mag dir helfen. da es ist eine unsägliche trauer in dir. wissen um eine große zeit, die nun zu ende geht.

mir fällt ein : wer hat gesagt, ein leben müsse lang sein ? - ein leben soll gut sein, erlebt sein, gelebt sein.

egal wie lang es dauert.

alles gesehen, alles gedacht, alles erlebt ? - ob im traum oder in der realität - schließlich bleibt nichts mehr, wenn du meinst, gehen zu müssen.

und wenn du dann gehst - gehst du.
"Freedom just another word for nothing left to loose".



Blogger-Referenz

Das Freitod-Weblog wurde im Zeit-Blogger-Salon erwähnt. parvinsadigh meint dort unter anderem: "warum der autor auf die idee kommt, einen solchen blog zu betreiben, weiß ich nicht. will ich vielleicht auch nicht wissen. aber z.B. unter literarischen Aspekten finde ich es sehr bereichernd, hier immer mal wieder hineinzulesen. meistens wird aus der literatur oder aus filmen zitiert, manchmal setzt der autor auch verweise auf artikel und studien. immer geht es um selbstmord. ob, wie, warum..." In den Kommentaren dann die Retourkutsche: "Wenn er das ernst meint, dann wird das Blog nicht alt..." LOL. Aber im Ernst: Über 2 Jahre ist dieses Blog alt.


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Geklaut beim Salbader
Geklaut beim Salbader

Hinweis in eigener Sache
Das Weblog Freitod definiert schon mit seinem Namen das Thema, das es enthält: Aspekte des Suizids sollen in gesellschaftlicher, kultureller und wissenschaftlicher Hinsicht erörtert werden. Freitod ist ein kollaboratives Weblog, das allen registrierten Antville-Usern ermöglicht, sich zu beteiligen, indem sie entweder Einträge verfassen oder Kommentare zu den Einträgen schreiben können. Abgrenzend sei gesagt, dass nicht um Sinn und Daseinsberechtigung des Freitodes diskutiert werden soll und dass es sich auch nicht um ein Selbshilfeforum für Gefährdete oder betroffene Angehörigen handelt.

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