Freitod - Weblog zum Selbstmord
[mit unsäglich origineller GIF-Animation]
 


Einsamkeit ist ungesund.

"Across 148 studies (308,849 participants), the random effects weighted average effect size was OR = 1.50 [...], indicating a 50% increased likelihood of survival for participants with stronger social relationships."

Metastudie von Julianne Holt-Lunstad, Timothy B. Smith und J. Bradley Layton aus dem Jahr 2010.

Mit anderen Worten: Gute soziale Bindungen führen zu einer um 50% erhöhten Wahrscheinlichkeit länger zu leben als einsame Menschen. Suizide sind dabei übrigens (noch) nicht berücksichtigt bzw. bereits herausgerechnet.


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Suche per Kleinanzeige

Die Geschichte einer Journalistin, die "Dose" begleitet hat. www.tagesspiegel.de



Einsamkeit

In diesem Wikipedia-Artikel, dessen Struktur- und Nachweise zwar derzeit moniert werden, finden sich nichtsdestotrotz einige interessante Ausführungen, Anregungen und Querverbindungen zum Thema.

Und, wer weiß, vielleicht ist diese Technik einer Befassung mit sich selbst als Überwindung der Einsamkeit danach verständlich und womöglich sogar tauglich?



Eleanor Rigby

Einsamkeit als soziologisches Phänomen ausgesprochen und sichtbar gemacht von den Beatles - Background und Versions.


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Einsamkeitsforschung 1972: Michel Siffre

Suizid als Notlösung im Denkmodell und die Geschichte mit der Maus:

"Tagelang hat er sie bereits von Weitem beobachtet. Er hat sie "Mus" getauft, wie das lateinische Wort für Maus. Dann fängt er sie. Als er den Topf über sie stülpt, klopft sein Herz. "Ich werde endlich eine Begleiterin haben!", schießt es ihm durch den Kopf. Doch als er das Küchengerät hebt, kommt der Schock: Mus liegt tot in der Marmelade. Siffre muss sie mit dem Topfrand erwischt haben. "Trostlosigkeit überkommt mich", schreibt er in sein Tagebuch. Doch er hält durch..."

Fabienne Hurst für spiegel-online


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Geklaut beim Salbader
Geklaut beim Salbader

Hinweis in eigener Sache
Das Weblog Freitod definiert schon mit seinem Namen das Thema, das es enthält: Aspekte des Suizids sollen in gesellschaftlicher, kultureller und wissenschaftlicher Hinsicht erörtert werden. Freitod ist ein kollaboratives Weblog, das allen registrierten Antville-Usern ermöglicht, sich zu beteiligen, indem sie entweder Einträge verfassen oder Kommentare zu den Einträgen schreiben können. Abgrenzend sei gesagt, dass nicht um Sinn und Daseinsberechtigung des Freitodes diskutiert werden soll und dass es sich auch nicht um ein Selbshilfeforum für Gefährdete oder betroffene Angehörigen handelt.

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Zuletzt aktualisiert: 07.10.2017, 17:47 Uhr
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