Freitod - Weblog zum Selbstmord
[mit unsäglich origineller GIF-Animation]
 
Donnerstag, 30. Januar 2014


"Die letzte Verabredung

Selbstmord am Edersee

Drei Frauenleichen sind in einem Ferienhaus am Edersee entdeckt worden. Die Polizei geht davon aus, dass die Frauen sich in sozialen Netzen kennengelernt, verabredet und zusammen das Leben genommen haben... "

Claus Peter Müller für faz.net und eine Reihe Leserkommentare...


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Montag, 27. Januar 2014


"Der unbekannte Tote, den niemand vermisst

... Alles, was man über ihn weiß, ist, dass er ein 40- bis 50-jähriger Mann ist, der sich das Leben genommen hat. Warum er sterben wollte, weiß man nicht. Er hatte keine Papiere bei sich und auch sonst keine persönlichen Gegenstände oder Dokumente. Mehrere Wochen lang hat die Polizei versucht, seine Identität herauszufinden. Vergebens. Keine Datei gab Auskunft. Niemand scheint den Mann zu vermissen: Kein Verwandter, kein Kollege, kein Nachbar, kein Vermieter, kein Freund meldete sich. Die DNA des Toten ist erhoben und verschickt. Auch das hat nicht geholfen. „Wir wissen gar nichts. Das ist schon merkwürdig“, sagt der Polizeisprecher Jens Lauer. Er kann sich nicht erinnern, solch einen Fall schon einmal erlebt zu haben..."

Martina Zick für die Stuttgarter Zeitung, 05.01.2014 bzw. Printausgabe vom 03.01.2014.


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Mittwoch, 25. Dezember 2013


Weihnachtsgeschichte

"Der Abend, an dem die Traurigkeit explodierte" von Eberhard Rathgeb für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

Sonntag, 15. Dezember 2013


Ernst Ludwig Kirchner

Maler und Grafiker, (1880-1938): Espressionismus vs. Nationalsozialismus.


Dienstag, 26. November 2013


Rico - elf Jahre alt, Fragen seiner Familie.

Ein Bericht von Erwin Koch für Die Welt online:

[...] "3.11.10, der Psychiater sprach mit Prof. F. aus Bern, dieser meint, dass Rico seine Gefühle ausgeschaltet hatte, als er ging, dass er nicht einmal tieftraurig war, als er den Entschluss fasste. Dass ihm die Endgültigkeit und Bedeutung seiner Entscheidung emotional nicht bewusst war, verstandesmäßig konnte er seine Tat wohl planen und ausführen. Eine verhängnisvolle Lücke zwischen geistiger und emotionaler Reife, zwischen Kopf und Bauch. Kann ich das glauben? " [...]


Mittwoch, 13. November 2013


Arnes Nachlass

Roman von Siegfried Lenz, verfilmt (am 13.11.2013 zu sehen im Ersten) - und hier kritisch besprochen von Gerrit Bartels für den Tagesspiegel, beginnt und endet mit dem Thema dieses Blogs.


simons, 13.11.13, 04:18 , Film 
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Freitag, 20. September 2013


Marcel Reich-Ranicki über den Suizid:

"Selbstmörder wählen den Tod, weil er für sie das kleinere Übel ist als ein unerträgliches Dasein."

Und unmittelbar davor:

"Es gibt Menschen, die sich selbst töten, wie Kleist, Tucholsky, Hemingway. Sie wollen nicht mehr leben. Aber ich bezweifle, dass sie mit dem Tod fertiggeworden sind. Sich mit dem Tod auszusöhnen ist unmöglich."

"Letztes Gespräch mit Marcel Reich-Ranicki" von Uwe Wittstock für focus.de.


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Donnerstag, 19. September 2013


Suizidverhütung - "Zahlen"

"Inside the National Suicide Hotline: Preventing the Next Tragedy

[...] Back in New York City’s suicide prevention call center, I ask Draper if it’s difficult to come in to work each day, to motivate his employees to take another call and assure them that what they’re all doing is actually working.

“When I tell people what I do, they say, ‘Oh, Draper, that must be really depressing,’” he says. “And I say, man, I’m in the suicide prevention business, not the suicide business. What I see every day and what our crisis center staff hears every day is hope. And they know that they’re a part of that.”

He says it’s important to remember that 1.1 million adults are attempting suicide every year, but 38,000 are actually dying by suicide.

“What that is telling us is that by and large, the overwhelming majority of suicides are being prevented,” he says. “And those stories are not being told.”"

Josh Sanburn for time.com

Stimmen diese Zahlen, ergibt sich ein Verhältnis von "erfolgreichen" Suiziden zu akuten Suizidkrisen von überschlägig ca. 30:1. Bei ebenso überschlägig angenommen etwa 10.000 Suiziden in Deutschland wären das etwa 300.000 jährlich.


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Freitag, 13. September 2013


Erich Loest

Schriftsteller und Zeitzeuge deutscher Geschichte.


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Dienstag, 10. September 2013


Mythos Märtyrertum -

was Selbstmordattentäter wirklich antreibt scheint "gewöhnliche" Suizidalität zu sein - so jedenfalls das Ergebnis der Forschungen von Prof. Adam Lankford, University of Alabama.


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Montag, 2. September 2013


Pierre Wauthier,

Zurich, Ackermann und ein Abschiedsbrief. Der Fall ist - bei aller Eigenheit - in erster Linie tragisch wie jeder andere Suizid.

Die Diskussionen und Kommentare hierüber im Netz, hier beispielhaft im Tages Anzeiger, bedeuten meines Erachtens aber eine neue Dimension des Umgangs mit diesem Thema im Netz: sogar hierzu dominiert inzwischen eine immense und erschreckende Ansammlung von Vorurteilen.


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Freitag, 30. August 2013


Carsten Schloter

Vorstandschef der Swisscom.


Donnerstag, 29. August 2013


Wolfgang Herrndorf,

Schriftsteller, litt an einem bösartigen Gehirntumor. In seinem Blog "Arbeit und Struktur" hatte er sich nach dieser Diagnose und angesichts der Entwicklung der Krankheit wiederholt und explizit mit dem Thema Suizid beschäftigt. Er plädierte insbesondere für die Freiheit, die Entscheidung hierüber selbst treffen zu dürfen und wandte sich gegen deren religiös begründete Beschränkung.


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Geklaut beim Salbader
Geklaut beim Salbader

Hinweis in eigener Sache
Das Weblog Freitod definiert schon mit seinem Namen das Thema, das es enthält: Aspekte des Suizids sollen in gesellschaftlicher, kultureller und wissenschaftlicher Hinsicht erörtert werden. Freitod ist ein kollaboratives Weblog, das allen registrierten Antville-Usern ermöglicht, sich zu beteiligen, indem sie entweder Einträge verfassen oder Kommentare zu den Einträgen schreiben können. Abgrenzend sei gesagt, dass nicht um Sinn und Daseinsberechtigung des Freitodes diskutiert werden soll und dass es sich auch nicht um ein Selbshilfeforum für Gefährdete oder betroffene Angehörigen handelt.

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