Freitod - Weblog zum Selbstmord
[mit unsäglich origineller GIF-Animation]
 
Montag, 21. Februar 2005


Hunter S. Thompson beging Selbstmord

Der amerikanische Autor Hunter S. Thompson hat sich am Sonntag im Alter von 67 Jahren erschossen. Er galt in den 70er Jahren als Ikone der amerikanischen Gegenkultur. Thompsons Sohn Juan sagte, er habe seinen Vater mit einer selbst beigebrachten Schusswunde am Kopf tot auf dessen Farm "Owl Creek" in der Nähe von Aspen im Bundesstaat Colorado gefunden. Thompson war der Erfinder des so genannten "Gonzo-Jounalismus", der jeglichen Anspruch auf Objektivität aufgab, und hatte seine größte Zeit in den 70er Jahren. Seine offizielle Webseite ist Gonzo.org gewesen.

Weitere Informationen:
ABC News
Stern.de
Reuters Deutschland
Frankfurter Rundschau
Deutschlandfunk (Audio)
Salon Directory



Nebenwirkung Selbstmord

Manche Anti-Depressiva erhöhen paradoxerweise das Risiko eines Suizids. "Patienten, die diese so genannten Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) konsumierten, zeigten ein zweifach höheres Selbstordrisiko wie Patienten, die Scheinmedikamente nahmen oder auf andere Weise behandelt wurden." [Mehr].



Julio Maria Malbranche

Freitod aus Angst vor Repressalien. Das Bonner Lesben- und Schwulenzentrum sowie das Kölner "Centrum Schwule Geschichte" erinnern an den Selbstmordversuch des Franzosen Julio Maria Malbranche vor hundert Jahren in Bonn.


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Sonntag, 20. Februar 2005


Kurt Cobain

"I Hate Myself And I Want To Die" - 05.04.1994.


Freitag, 18. Februar 2005


34000 2003 in Japan

die Männer Montag morgens zwischen 5 und 6, die Frauen in der Mitagspause


Freitag, 11. Februar 2005


so geht internetz auch

massenselbstmord am valentinstag Die Absprache sei gewesen, dass sich die Selbstmordwilligen am kommenden Montag alle gleichzeitig einloggen und dann Selbstmord begehen.


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Montag, 31. Januar 2005


Leben, Schreiben, Suizid

Die eben erst verabschiedete Programmleiterin des Literaturhauses Hamburg, Ursula Keller, gab ein Buch über Selbstmörderinnen in der Weltliteratur heraus: Nun breche ich in Stücke ...". Leben, Schreiben, Suizid. Über Sylvia Plath, Virginia Woolf, Marina Zwetajewa, Anne Sexton, Unica Zürn, Inge Müller. Hrsg. von Ursula Keller. Berlin: Verlag Vorwerk 8, 2000. 205 S. ISBN: 3-930916-29-0. Eine Rezension findet sich hier.


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Sonntag, 30. Januar 2005


"Montag, hast du schon gehört, in Seattle hat ein Feuerwehrmann den Mechanischen Hund absichtlich auf seinen eigenen chemischen Komplex eingestellt und losgelassen. Was hälst du von dieser Art von Selbstmord?"

Ray Bradbury, Fahrenheit 451.


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Samstag, 29. Januar 2005


Wegen Hartz IV?

Offenbar weil er von der Arbeitsmarktreform Hartz IV betroffen war, hat ein arbeitsloser Mann im nordrhein- westfälischen Höxter Selbstmord begangen. Die Polizei bestätigte am Freitag, daß sich der 54jährige im Keller eines Hauses erhängt hatte. Bei ihm habe ein Papier mit der Aufschrift "Harz IV" gelegen. Die Zeitung "Junge Welt", die mit Angehörigen des Opfers sprach, berichtet, daß der langzeitarbeitslose Familienvater in eine verzweifelte Lage gekommen war. [X]


Freitag, 28. Januar 2005


Interview mit Dietl

Berliner Morgenpost: Im "Stern" las man kürzlich, Sie würden sich täglich mit Selbstmordgedanken plagen. Funktionieren Ihre Waffen gegen den Tod nicht mehr?

Helmut Dietl: Ich wollte nur klarstellen, daß wir Komödienschreiber keine Gaudiburschen sind, sondern eher melancholische Menschen. Das war mehr ironisch gemeint, wurde jedoch für bare Münze genommen. Ich will aber nicht verhehlen, daß mich der Suizidgedanke als solcher schon immer beschäftigt hat. Ich glaube, damit bin ich auch nicht allein. Die meisten geben das nur nicht zu, weil sie das für Schwäche halten. Es ist ja auch gar nicht so einfach, einigermaßen unbeschädigt weiterzuleben angesichts dessen, was alles passiert in der Welt. Da kann man sich ja jeden Abend schon nach den Nachrichten die Kugel geben. [X]


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Donnerstag, 27. Januar 2005


Gegen die Wand

„Sie können Ihrem Leben auch ein Ende setzen, ohne sich umzubringen“, flüstert der Arzt. Und Cahit, 40, der wegen eines Selbstmordversuchs in der geschlossenen Abteilung eines Krankenhauses liegt, weiß genau, was er damit meint: Er muss ein neues Leben beginnen. Auch wenn die Wut, die immer noch tief in seiner Seele sitzt,weiter danach schreit, mit Alkohol und Drogen betäubt zu werden."

Berlinale Filmarchiv (pdf), und bei Wikipedia,


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Dienstag, 25. Januar 2005


Neben der toten Mutter

Vor ihrem Selbstmord im Beisein ihres Sohnes (4) hat eine Frau (34) aus Herzogenrath (Nordrhein-Westfalen) offenbar die eigene Mutter erstickt. Polizisten fanden die Leiche der Frau, als sie ihr die Nachricht vom Tod der Tochter überbringen wollten. "Es hat massive Schläge auf den Kopf gegeben, und es hat einen Erstickungsvorgang gegeben", so die Staatsanwaltschaft. Die alleinerziehende 34jährige hatte sich nach dem Familiendrama mit ihrem Jungen im Schlafzimmer eingeschlossen und dann mit Medikamenten und Alkohol vergiftet. Das Kind mußte zwei Tage neben der Leiche ausharren - ohne Essen und Trinken. Zum Glück alarmierte der Arbeitgeber der Tochter die Polizei. Das Motiv für die Tat ist noch unklar. [X]


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Sonntag, 23. Januar 2005


"Romeo und Julia"

"In Italien ist eine Frau unerwartet aus dem Koma erwacht und hat nach ihrem Mann gefragt. Der jedoch hatte sich Stunden zuvor umgebracht, weil er keine Hoffnung mehr hatte." [X]


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Geklaut beim Salbader
Geklaut beim Salbader

Hinweis in eigener Sache
Das Weblog Freitod definiert schon mit seinem Namen das Thema, das es enthält: Aspekte des Suizids sollen in gesellschaftlicher, kultureller und wissenschaftlicher Hinsicht erörtert werden. Freitod ist ein kollaboratives Weblog, das allen registrierten Antville-Usern ermöglicht, sich zu beteiligen, indem sie entweder Einträge verfassen oder Kommentare zu den Einträgen schreiben können. Abgrenzend sei gesagt, dass nicht um Sinn und Daseinsberechtigung des Freitodes diskutiert werden soll und dass es sich auch nicht um ein Selbshilfeforum für Gefährdete oder betroffene Angehörigen handelt.

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