Freitod - Weblog zum Selbstmord
[mit unsäglich origineller GIF-Animation]
 
Donnerstag, 21. März 2013


Jean Améry: Mein Tod soll meine Sache sein

Ein Interview:

"Am 3. Juli 1976 führte Christian Schultz-Gerstein ein Gespräch mit Jean Améry. Anlaß für das Gespräch war das Améry-Buch "Diskurs über den Freitod". Ein Auszug dieses Interviews erschien damals in der "Zeit"." und danach vollständig im "Spiegel", Ausgabe 44/78 vom 30.08.1978 - (hier direkt als pdf der Printausgabe).

Jean Améry hatte sich am 17.10.1978 das Leben genommen.


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Dienstag, 19. März 2013


Die Nacht von Wildenhagen

ist die Titelgeschichte des gleichnamigen Buchs von Włodzimierz Nowak, einer Sammlung von Reportagen, die von 1997 bis 2006 erschienen sind und von zwölf deutsch-polnischen Schicksalen handeln.

Sie ist zugleich Grundlag des gleichnamigen Films:

"Im Januar 1945 erreicht die Rote Armee den kleinen Ort Wildenhagen bei Frankfurt an der Oder. Von jahrelanger infamer Nazipropaganda beeinflusst, begeht ein Viertel der Dorfbevölkerung Suizid. Mütter töten ihre Kinder. Der Film lässt Augenzeugen zu Wort kommen und macht deutlich, dass die Morde und Selbsttötungen in Wildenhagen keine Einzelfälle waren." - ein erschütterndes Bild.

Zusammengefasst bei Wikipedia.


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Freitag, 15. März 2013


Suicide Statistics Report 2013

Facts and Figures - Data of 2009-2011 - Fakten und Zahlen für das Vereinigte Königreich und die Republik Irland:

Nach dem Bericht wurden für das United Kingdom beispielsweise für 2011 allein 6.045 Suizidtote ermittelt

  • rund 3/4 davon Männer (Bericht Seite 8).

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Mittwoch, 13. März 2013


"Selbstmord im Dritten Reich"

von Christian Goeschl, im Suhrkamp-Verlag erschienen, vielfach positiv besprochen und vom Verlag auf eine feine Leseprobe verlinkt.


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Samstag, 9. März 2013


The Suicide Catcher

"In the rapidly modernizing, constantly churning city of Nanjing, China, there is a legendary bridge, four miles long, where day after day, week after week, the desperate and melancholy and tormented come to end their lives. Most end up in the Yangtze River, 130 feet below.

But some do not meet their maker. They meet someone else. They are pulled back from the brink—sometimes violently—by an odd and unlikely angel."

Eine Reportage von Michael Paterniti für das GQ-Magazin über das ungewöhnliche, aber eindrucksvolle Engagement des Mr. Chen.


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Freitag, 8. März 2013


David Rossi

Pressesprecher von Monte dei Paschi.


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Dienstag, 5. März 2013


The truth about suicide bombers

"Are they religious fanatics? Deluded ideologues? New research suggests something more mundane: They just want to commit suicide.

Paul Kix, Boston Magazine - zur These, dass die Betrachtung von Selbstmordattentätern als "gewöhnliche" Suizidgefährdete - mit dem Blick auf eine entsprechende Behandlung - womöglich ein sinnvoller Weg sein könnte, das Phänomen etwas zu entschärfen.


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Samstag, 2. März 2013


Tobias Wong

Hanging while Sleepwalking? - facts.


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Donnerstag, 28. Februar 2013


Ratgeber für den intelligenten Homosexuellen zu Kapitalismus und Sozialismus mit Schlüssel zur Heiligen Schrift

"Was macht ein Mann und Familienvater, der sein Leben lang in der linken Gewerkschaftsbewegung aktiv war, am Ende seines Lebens mit seinem einzigen Besitz, dem Haus der Familie? Gus, der Held in Tony Kushners Familienepos, hat eine überraschende Lösung: um seine erwachsenen Kinder mit Geld zu versorgen, schlägt er vor, Selbstmord zu begehen und das Haus zu verkaufen. Allerdings sollen die Kinder zustimmen. Aus diesem Konflikt heraus entwickelt Kushner ein humorvoll gezeichnetes Panorama des modernen Bildungsbürgertums."

Von Tony Kushner - Kritiken.


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Mittwoch, 27. Februar 2013


Joachim Ringelnatz

"Ein Taschenkrebs und ein Känguruh, Die wollten sich ehelichen. Das Standesamt gab es nicht zu, Weil beide einander nicht glichen.

Da riefen sie zornig: »Verflucht und verdammt Sei dieser Bureaukratismus!« Und hingen sich auf vor dem Standesamt An einem Türmechanismus."


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Mittwoch, 23. Januar 2013


Schrödingers Freund

"Wahrscheinlich gibt es Dinge, mit denen man nicht umgehen kann, weil das Hirn sie einfach nicht richtig verarbeitet. Zum Beispiel die Ankündigung eines Todes. Wie soll man darauf reagieren? ...".


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Samstag, 8. Dezember 2012


Jacintha Saldanha, Krankenschwester

und Witze auf Kosten anderer: "Kates Krankenschwester und die Scham vor dem Spott" (Thomas Kielinger für die Welt.de) oder: Die Profilierung von Moderatoren in Funk und Fernsehen auf Kosten anderer - da hatte z.B. Stefan Raab wohl mehr "Glück", dass Lisa Loch weniger sensibel reagierte.


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Samstag, 1. September 2012


Le magasin des suicides / The Suicide Shop

"Stell Dir eine eine Stadt vor, so kalt, grau und trostlos, dass Selbstmord die einzige Wachstumsbranche ist, die man dort findet. Und stell dir vor, ein generationsübergreifendes, familiengeführtes Unternehmen, welches sich genau damit beschäftigt und alles zum Verkauf anbietet, Werkzeuge und Zubehörteile, die man eventuell benötigen könnte, um sich das eigene Leben in irgend einer Art und Weise zu nehmen. Und dann stellt die Shop-Eigentümerfamilie mit Entsetzen fest, dass ein Baby unterwegs ist. Ein glückliches Baby. Ein Baby, welches jeden um sich herum glücklich macht. Die Auswirkungen, die dabei entstehen würden, könnten auf ein solches Familienunternehmen verheerend sein. ..."

Filmesprechung bei moviereporter


 

Geklaut beim Salbader
Geklaut beim Salbader

Hinweis in eigener Sache
Das Weblog Freitod definiert schon mit seinem Namen das Thema, das es enthält: Aspekte des Suizids sollen in gesellschaftlicher, kultureller und wissenschaftlicher Hinsicht erörtert werden. Freitod ist ein kollaboratives Weblog, das allen registrierten Antville-Usern ermöglicht, sich zu beteiligen, indem sie entweder Einträge verfassen oder Kommentare zu den Einträgen schreiben können. Abgrenzend sei gesagt, dass nicht um Sinn und Daseinsberechtigung des Freitodes diskutiert werden soll und dass es sich auch nicht um ein Selbshilfeforum für Gefährdete oder betroffene Angehörigen handelt.

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