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Freitod - Weblog zum Selbstmord [mit unsäglich origineller GIF-Animation] |
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Mittwoch, 17. August 2005
Die Finnen Der Finne an sich gilt als trinkfreudig, wortkarg, melancholisch, sportbegeistert und selbstmordgefährdet. (...) Außerdem sind einer Studie zufolge Handys verantwortlich für die sinkende Selbstmordrate. In Finnland ist in der männlichen Altersgruppe der 15 bis 64-Jährigen Suizid die vierthäufigste Todesursache. Laut einer Wissenschaftlerin vom Statistik-Institut in Helsinki hätten Handys den Finnen zu einem neuen Mittel verholfen, ihre Gefühle auszudrücken. Klappt das nicht, hilft ein kräftiger Schluck. [Mehr]
Dostoevskij,
17.08.05, 12:37 ,
Kultur
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Schweizer Suizide mit Schusswaffe Armeewaffen werden in der Schweiz vor allem zum Selbstmord und nur selten für kriminelle Handlungen missbraucht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Leiters des gerichtspsychiatrischen Dienstes am Kantonsspital Luzern. Von den 450 Selbstmorden in den Kantonen beider Basel wurden zwischen 1992 und 1996 18% mit privaten Waffen und 12% oder 53 mit Armeewaffen begangen. Suizid mit Schusswaffen ist laut Studienautor Andreas Frei die typische Methode für an sich erfolgreiche junge Männer zwischen 20 und 35 Jahren. In einem internationalen Vergleich liegt die Schweiz bei der Selbstmordquote mit Schusswaffen auf Platz zwei hinter den USA. Diese höhere Quote in der Schweiz dürfte laut Frei unter anderem mit der hohen Verfügbarkeit von Armeewaffen zusammenhängen. [X]
Dostoevskij,
17.08.05, 12:35 ,
Kultur
Hornby, A Long Way Down Von den roten Telefonen an der Clifton Suspension Bridge in Bristol, dem am häufigsten aufgesuchten Selbstmordort Großbritanniens, kann man kostenlos die Samariter anrufen. Ob diese den Verzweifelten am anderen Ende der Leitung künftig allerdings tatsächlich ausgerechnet Auszüge aus Nick Hornbys Roman A Long Way Down vorlesen werden, wie die englische Presse prophezeit hat? [Weiter]
Dostoevskij,
17.08.05, 12:31 ,
Literaturhinweise
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Oes "Tagame" Es beginnt mit dem Selbstmord von Goro, einem berühmten Filmregisseur, Schwager und langjähriger Freund von Kogito. Und mit dem Selbstmord beginnt Kogitos langes Gespräch mit dem Toten. Das Gespräch stützt sich auf Kassetten, die Goro kurz vor seinem Tod für Kogito besprochen hat. Um Abstand zu den Ereignissen zu bekommen, nimmt Kogito die Samuel Fischer Gastprofessur in Berlin an. In Berlin setzt er das Gespräch mit seinem Schwager und Freund fort, Erinnerungen an gemeinsam Erlebnisse verbinden sich mit Fragen zum Selbstmord, zur Literatur, Journalismus, zur japanischen Mafia, der Yakuza, zum Film und Sex. [Mehr]. Kenzaburo Oe: Tagame, Tokyo-Berlin. Frankfurt/M.: s. Fischer, 2005, 320 S., ISBN 3-10-055212-1, EUR 19,90
Dostoevskij,
17.08.05, 12:23 ,
Literaturhinweise
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Geklaut beim Salbader
Hinweis in eigener Sache Das Weblog Freitod definiert schon mit seinem Namen das Thema, das es enthält: Aspekte des Suizids sollen in gesellschaftlicher, kultureller und wissenschaftlicher Hinsicht erörtert werden. Freitod ist ein kollaboratives Weblog, das allen registrierten Antville-Usern ermöglicht, sich zu beteiligen, indem sie entweder Einträge verfassen oder Kommentare zu den Einträgen schreiben können. Abgrenzend sei gesagt, dass nicht um Sinn und Daseinsberechtigung des Freitodes diskutiert werden soll und dass es sich auch nicht um ein Selbshilfeforum für Gefährdete oder betroffene Angehörigen handelt. Suchen Sie Erste Hilfe, ob selbst oder für eine Freundin oder einen Freund dann probieren Sie diesen Link oder diesen Link (Österreich) aus oder diesen pragmatischen Hinweis: "Nur nicht heute."
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